0-8 Niederlage gegen den UHC Laupen ZH
In der zweiten Runde des Mobiliar Unihockey Cup hat es Floorball Obwalden mit dem L-UPL Team UHC Laupen ZH zu tun bekommen. Trotz tapferem Kampf und viel Wille, mussten sich die Obwaldnerinnen am Ende mit dem klaren Resultat von 0:8 geschlagen geben.
Trotz der klaren Niederlage zeigten die Obwaldnerinnen eine engagierte Leistung gegen das favorisierte L-UPL-Team aus Laupen. Vor allem im Startdrittel überzeugten sie mit mutigen Aktionen und konnten phasenweise gut dagegenhalten. Mit zunehmender Spieldauer setzte sich jedoch die Qualität und Effizienz der Zürcherinnen durch, die ihre Führung kontinuierlich ausbauten. Am Ende stand ein deutliches 0:8, das den Kampfgeist der Gastgeberinnen aber nicht schmälerte.
Mutige erste zwanzig Minuten
Für Floorball Obwalden ist ein Duell gegen eine L-UPL-Mannschaft alles andere als alltäglich. Angesichts des klaren Klassenunterschieds war von Beginn an klar, dass es in diesem Spiel nichts zu verlieren gab. Diese Einstellung nutzten die Obwaldnerinnen als Chance, frei und ohne Druck aufzuspielen. Im Startdrittel zeigte sich diese Mentalität eindrücklich: mutige, teilweise sogar freche Aktionen prägten die ersten zwanzig Minuten. Dennoch war es der UHC Laupen, der durch T. Fritschi in der 12. Minute das erste Tor erzielte. Kurz vor der Pause erhöhte S. Rüdisühli mit einem Doppelschlag in der 17. und 19. Minute auf 3:0, womit die Gäste mit einem komfortablen Vorsprung in die erste Drittelspause gingen.
Laupen erhöht den Vorsprung
Trotz des Rückstands nach dem ersten Drittel nahm das Heimteam viel Positives mit in den Mittelabschnitt. Vor allem die Abschlüsse wollte man verbessern, damit der Ball nicht nur am Tor vorbeiflog, sondern bestenfalls im Netz landete. Das Drittel begann jedoch mit einem Penalty für den UHC Laupen – den Evi Stettler mit einer Glanzparade abwehren konnte und damit das 4:0 vorerst verhinderte. Wenige Minuten später traf jedoch erneut T. Fritschi und stellte den Vier-Tore-Vorsprung her. In der Folge bauten die Laupenerinnen ihre Führung durch Treffer von V. Basler und C. Taini weiter aus und gingen mit einem deutlichen 6:0 in die zweite Pause.
Deutliches Endresultat trotz grossem Einsatz
Auch wenn das Resultat bereits klar war, liessen sich die Obwaldnerinnen im Schlussdrittel nicht entmutigen. Das Ziel war deutlich: mindestens ein Tor wollte man noch erzielen. Doch die kompakte Defensive der Zürcherinnen sowie ihr körperbetontes Spiel erschwerten es dem Heimteam, in die gefährliche Zone vorzudringen und sich dort festzusetzen. In der 51. Minute war es erneut der UHC Laupen, der jubeln durfte, bevor M. Murer drei Minuten vor Schluss den Schlusspunkt setzte. Nach intensiven 60 Minuten lautete das Endresultat 0:8.
Somit scheidet Floorball Obwalden in der zweiten Runde des Cups aus. Trotzdem blickt man mehrheitlich positiv auf diese zweite Runde, wo man sich gegen einen so starken Gegner durchaus mutig gezeigt hat. Es gilt die gewonnenen Erkenntnisse für die bevorstehende Meisterschaft mitzunehmen, die schon nächstes Wochenende startet. Dort trifft FLOW am Samstag, 20. September um 20:00 auf die Zuger Highlands, ebenfalls in der Dreifachhalle in Sarnen.
Floorball Obwalden – UHC Laupen ZH 0:8 (0:3; 0:3; 0:2)
Dreifachhalle, Sarnen. SR Studer/Hiltbrunner.
Tore: 12. T. Fritschi 0:1, 17. S. Rüdisühli 0:2, 19. S. Rüdishühli 0:3, 24. T. Fritschi 0:4, 26. V.
Basler 0:5, 38. C. Taini 0:6, 51. A. Sigmundovà 0:7, 59. M. Murer 0:8
Strafen: 20. Al. Roher 2 min wegen Reklamieren
Beste Spielerin: Sara Christen (Floorball Obwalden), Vanessa Basler (UHC Laupen ZH)
Floorball Obwalden: E. Stettler, (A. Amschwand); J. Halter, C. Burch, S. Odermatt, L. Zumbühl, R. Burch, D. Niederberger, Al. Rohrer, L. Pleisch, An. Rohrer, I. Siegrist, L. Ming, L. Meier, C. Rohrer, P. Bitterli, S. Christen, V. Kasal, J. Huber, Z. Lüthi, N. Odermatt, M. Flühler
UHC Laupen ZH: A. Notz, (P. Mir); V. Basler, T. Fritschi, C. Müller, S. Rüdisühli, J. Lauper, A. Wildermuth, A. Holst, A. Zurbuchen, J. Künzler, M. Murer, C. Taini, F. Stemmler, A. Hofmann, A. Stoll, V. Machálková, L. Mumenthaler, C. Engler, M. Schatz, L. Speck, A. Sigmundovà