, Lüthi Zoe

Enttäuschende 3:6 Niederlage gegen Floorball Zürich Lioness

Floorball Obwalden startete mit einer frühen Führung gut in die Partie, geriet danach jedoch durch Ballverluste und mangelnde Effizienz unter Druck. Trotz einer kämpferischen Aufholjagd im Schlussdrittel musste sich das Team am Ende den Zürich Lioness mit 3:6 geschlagen geben.

Floorball Obwalden geriet gegen die Zürich Lioness trotz einer frühen Führung durch S. Christen in Schwierigkeiten. Viele Ballverluste und zu wenig Konsequenz vor dem Tor ermöglichten den Gastgeberinnen, das Spiel bis zur zweiten Pause auf 4:1 zu stellen. Im Schlussdrittel zeigte Obwalden Moral, erzielte durch A. Burch in Unterzahl sowie P. Bitterli zwei Treffer und verkürzte nochmals. Ein Tor ins leere Goal entschied die Partie endgültig zugunsten der Zürcherinnen, die mit 6:3 gewannen.

Schläfriger Start
Nach der Niederlage im Hinspiel gegen die Zürich Lioness wollten die Obwaldnerinnen im Rückrundenduell mit einer geschlossenen Teamleistung eine Reaktion zeigen. Das Startdrittel verlief für die Gäste aus der Innerschweiz jedoch nicht nach Wunsch. Zwar brachte S. Christen FLOW in der 10. Minute mit 0:1 in Führung, doch die Zürcherinnen fanden rasch eine Antwort und erzielten kurz darauf den Ausgleich. Zu wenig Aggressivität und zahlreiche Ballverluste im Mittelfeld erschwerten es Floorball Obwalden, gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. In der 16. Minute war es S. Diem, die die Partie mit dem Treffer zum 2:1 zugunsten der Gastgeberinnen drehte.

Schwaches Mitteldrittel
Im zweiten Drittel war eine klare Reaktion gefragt. Doch auch in diesem Abschnitt nutzten die Lioness die Schwächen von FLOW konsequent aus. Viele Ungenauigkeiten, fehlendes Tempo und mangelnde Konsequenz vor dem Tor verhinderten zählbare Aktionen aufseiten der Obwaldnerinnen. Stattdessen trafen erneut die Gastgeberinnen: C. Stäubli war sowohl in der 27. als auch in der 38. Minute erfolgreich. Damit ging FLOW mit einem deutlichen 4:1-Rückstand in die zweite Pause.

Aufbäumen zum Schluss
In den letzten zwanzig Minuten wollten die Gäste zumindest kämpferisch ein anderes Gesicht zeigen. Doch erneut waren es die Lioness, die zuschlugen: C. Stäubli erhöhte in der 52. Minute auf 5:1. Kurz darauf stand Obwalden im Boxplay unter Druck – und setzte ein Ausrufezeichen. A. Burch erzielte einen Shorthander und brachte neue Energie ins Spiel. Diese nahmen die Obwaldnerinnen mit: Bereits in der 53. Minute verkürzte P. Bitterli nach Zuspiel von L. Meier auf 5:3. In den letzten fünf Minuten agierte FLOW mehrheitlich mit sechs Feldspielerinnen. Das Risiko zahlte sich jedoch nicht aus. Statt eines weiteren Anschlusstreffers trafen die Zürcherinnen in der 58. Minute ins leere Tor und besiegelten damit den 6:3-Endstand.

Nach dieser enttäuschenden Niederlage gegen die Zürich Lioness gilt es für die Damen von Floorball Obwalden in den kommenden zwei Wochen hart zu arbeiten – denn dann wartet das Spitzenspiel gegen UBN.

Floorball Zurich Lioness – Floorball Obwalden 6:3 (2:1; 2:0; 2:2)
Schule Nordstern, Zürich. SR Rothenfluh/Scherler
Tore: 10. S. Christen 0:1, 11. S. Jucker 1:1, 16. S. Diem 2:1, 27. C. Stäubli 3:1, 38. C. Stäubli 4:1,
52. C. Stäubli 5:1, 52. A. Burch 5:2, 53. P. Bitterli 5:3, 58. S. Jucker 6:3
Strafen: 52. V. Kasal 2 min wegen Stossen

Beste Spielerin: Patricia Bitterli (Floorball Obwalden), Mirjam Briel (Lioness Zürich)

Floorball Obwalden: R. Büchlin, (E. Stettler); J. Halter, C. Burch, L. Zumbühl, A. Burch, R. Durrer, R. Burch, N. Meier, D. Niederberger, Al. Rohrer, I. Siegrist, L. Meier, C. Rohrer, P. Bitterli, S. Christen, V. Kasal, Z. Lüthi, N. Odermatt

Floorball Zurich Lioness: C. Hertach (J. Lilburn); K. Mafli, J. Blume, J. Brüngger, F. Wälchli, S. Jucker, S. Morger, E. Altenburger, J. Sonnet, N. Csendes, M. Briel, S. Weiler, A. Schalch, A. Merz, P. Kohmann, C. Stäubli, S. Diem, E. Spengler, J. Wälchli